Öchslein TeMa weidet jetzt wieder in städtischen Gefilden Der Preis für Verdienste um die Städte Teterow und Malchin ist am 22. Dezember an das Sozialwerk der Freikirche vergeben worden.
Zwei Jahre lang hat es sich die Weidegründe in der ländlichen Region rund um Malchin und Teterow erschlossen. Erst bei der Benjaminschule in Remplin, im zurückliegenden Jahr bei der Kirchgemeinde Hohen Mistorf.
Jetzt zieht es das kleine Wanderöchslein TeMa wieder in städtische Gefilde zurückgekehrt. Das kuschelige Tierchen – gestiftet von den Malchiner Rathaus-Mitarbeitern Jochen Banek und Bernd Kleist -, das seit nunmehr zehn Jahren immer wieder um die Weihnachtszeit an Personen, Vereine oder Institutionen vergeben wird, die sich in besonderer Weise um den Zusammenhalt zwischen Teterow und Malchin verdient gemacht haben, hat für die nächsten zwölf Monate in Malchin ein neues zu Hause. In feierlicher Runde und traditionell in Anwesenheit der Bürgermeister beider Städte, Jörg Lange und Reinhard Dettmann, ist das Wanderöchslein am 22. Dezember vom Pastor der Mistorfer Kirchgemeinde, Thomas Widmer, an das Sozialwerk der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde Malchin-Teterow weitergegeben worden. Ein Zuhause, das hat beim Sozialwerk nicht nur das kleine Öchslein aus Plüsch. Anlaufstelle für Menschen in Not zu sein, sie zu beraten, zu unterstützen, einfach für sie da zu sein und ihnen ein zweites zu Hause zu geben – dieser Aufgabe hat sich seit nunmehr fünfzehn Jahren das Sozialwerk der Freikirche mit besonderer Hingabe verschrieben, begründete Thomas Widmer in seiner Laudatio die Auswahl des diesjährigen Preisträgers. „Die Tafeln in Malchin und Teterow, das betreute Wohnen für abstinent lebende Alkoholiker, das Engagement in der Schulsozialarbeit und Migration – sie sind beredete Beispiele für die aufopferungsvolle Arbeit des Sozialwerkes für Menschen, die unsere Hilfe am nötigsten haben“, sagte Widmer. In Malchin und Teterow, aber auch in Dargun, Gnoien und Laage unterhält das Sozialwerk derzeit vierzehn Einrichtungen bei denen siebzig Menschen – die Hälfte davon ehrenamtlich beschäftigt sind. Ausdrücklich würdigten auch die Bürgermeister aus Malchin und Teterow die Verdienste des Sozialwerkes. „Ihre Einrichtung reiht sich würdig ein in die mittlerweile schon recht lange Liste der TeMa_Preisträger. Wir sind dankbar, das Sozialwerk mit seinen engagierten Mitarbeitern in unseren Städten zu wissen“, gratulierte Teterows Bürgermeister Reinhard Dettmann den neuen Preisträgern.    |
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Zuletzt aktualisiert am Montag, 01. März 2010 um 09:47 Uhr |