Wirtschaft Drucken E-Mail

Wirtschaft in Malchin


Das Malchiner Industriegebiet aus der Vogelperspektive.Malchin (7700 Einwohner) konnte als ehemalige mecklenburgische Ackerbürgerstadt nach der politischen Wende 1989 mit  einem ursprünglichen und breitgefächerten Mittelstand recht schnell wieder wirtschaftlich „auf die Beine“  kommen.
Privates Unternehmertum und kommunale Körperschaft gehen hier seitdem Hand in Hand.
So konnte ein Areal von mehr als 60 ha Größe im alten Industriegebiet, in dem nach 1990 wegen Unrentabilität untergegangener Firmen etliche Industriebrachen entstanden, wieder wirtschaftlich reaktiviert werden. Neue Firmen, wie cargill Deutschland sind mittlerweile Globalplayer, hochmodern und effizient: Cargill produziert in Malchin hochreines Pektin aus Zitrusschalen und liefert in mehr als 45 Länder der Erde.
Im Jahre 2005 wurde die kluge Ansiedlungspolitik mit der Auszeichnung „Wirtschaftsfreundlichste Kommune in Mecklenburg-Vorpommern“ honoriert.

Malchin hat sich in den letzten Jahren einen achtbaren Namen bei der Umsetzung der weltweiten Klimaschutzziele, hier vor allem in der Erzeugung von Elektroenergie aus nachwachsenden Rohstoffen (2 Biogasanlagen mit einer Leistung von 44500 MWh/ Jahr und ein BiomasseHKW mit 78415 MWh/ Jahr) sowie aus Sonnenenergie ( 2 PV-Freiflächenanlagen auf mehr als 8 ha und einer Leistung von zusammen 3800 MWh jährlich) gemacht.
Theoretisch lassen sich mit dieser erzeugten Menge elektrischen Stromes mehr als 40 000 Haushalte ein Jahr lang versorgen. In Malchin werden 2,5 % des jährlich in Mecklenburg-Vorpommern erzeugten Stromes aus erneuerbaren Energien erzeugt.
Im deutschlandweiten, so genannten Wettbewerb der „BioEnergie-Bundesliga“, an dem mehr als 80 Kommunen teilnehmen hat die Stadt Malchin innerhalb von drei Jahren jeweils vorderste Plätze belegt!

Seit dem Frühjahr 2013 ist der Verein „RUN Mecklenburgische Schweiz e.V.“ als regionales Unternehmungsnetzwerk in Malchin und Umgebung als Zusammenschluß von wirtschaftlich tätigen Firmen sowie Einzelpersonen aktiv, um durch seine Tätigkeit einen wirtschaftlichen Impuls in diese Region mit dem Hauptthema Fachkräftesicherung vor Ort durch enge Vernetzung mit Schulen und Hochschulen zu geben. Die Stadt Malchin unterstützt dieses Netzwerk ausdrücklich und arbeitet aktiv mit.

Malchin nennt einen 2003 modernisierten und mit 3 Liegeplätzen für Frachtschiffe der 67m-Klasse sowie Gleisanschluß ( Bahnstrecke Lübeck-Stettin) versehenen Binnenhafen am Peenekanal sein eigen. Frachtgüter können ohne Schleusen bis hin zu den Häfen an der Ostseeküste transportiert werden.

Für ansiedlungswillige Unternehmen stellt die Stadt in den Gewerbe-bzw. Industriegebieten Mühlenfeld, Am Strauchwerder sowie Industriegelände ca. 13 ha überwiegend vollerschlossene Grundstücke zu fairen Preisen zur Verfügung.

Die Nähe zu den beiden Seen (Malchiner und Kummerower See) und das Vorhandensein aller Schulformen, diverser Sportanlagen sowie eines Freibades, eines Regelkrankenhauses, eines Seniorenzentrums, eines Kinos und zweier Sportboothäfen garantieren ein Leben in gesunder Natur und das Angebot eines stressfreien Alltags-und Freizeitlebens.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 11. Dezember 2013 um 07:19 Uhr